Ziel des Arbeitskreises Gütesiegel/ Qualifikationsrahmen ist es, eine Richtlinie und ein Instrument zur Qualitätssicherung zu entwickeln. Auf dieser Grundlage wird die systematische Gestaltung von Studiengängen, Modulen und Studieninhalten wirtschaftsingenieurwissenschaftlicher Studiengänge unterstützt und vereinfacht - unter anderem auf der Grundlage von Lernergebnissen.

 

Zielsetzung und Historie

Der Arbeitskreis Gütesiegel/Qualifikationsrahmen hat das Ziel der Erarbeitung eines Leitfadens im Sinne eines Qualitätssicherungsinstruments, das sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene zum Einsatz kommen soll. Anhand dieses Instruments wird die systematische Konzeption von Studienprogrammen, Modulen und Studieninhalten wirtschaftsingenieurwissenschaftlicher Studiengänge unterstützt.

Im Jahr 2012 wurde der Fachqualifikationsrahmen gemeinsam mit dem Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure (VWI) erarbeitet und erstmalig veröffentlicht. Eine überarbeitete zweite Auflage wurde im Jahr 2014 publiziert.

Derzeit erfolgt innerhalb des Arbeitskreises eine Überarbeitung und Fortentwicklung des Gütesiegels/Qualifikationsrahmens. Hierbei werden Anpassungen an aktuelle Entwicklungen/Veränderungen berücksichtigt; zum einen bzgl. der akademischen Ausbildung und zum anderen bzgl. der beruflichen Anforderungen an Wirtschaftsingenieurinnen und Wirtschaftsingenieure.

Ausblick

Voraussichtlich Ende 2018 wird die dritte überarbeitete Fassung des Qualifikationsrahmens Wirtschaftsingenieurwesen vorliegen. Neben einer fachlichen Überarbeitung wird das bestehende Konzept um die Output-Orientierung erweitert. Es werden nicht mehr nur die inhaltlichen Inputs ins Blickfeld gerückt, sondern insbesondere das erwünschte Ergebnis, d.h. die Kompetenzen, die Studierende erwerben sollen.

 


Für Anfang 2019 ist eine englischsprachige Fassung geplant, die auch international zur Sicherung des Qualitätsstandards beitragen und gleichzeitig das erfolgreiche Konzept des Wirtschaftsingenieurwesens international bekannter machen soll. Dadurch soll der Austausch mit dem europäischen Ausland und darüber hinaus gefördert werden.

Ansprechperson: Prof. Alfred Schätter, Hochschule Pforzheim.

Mitglieder des Arbeitskreises:

Prof. Dr. Daniel F. Abawi (HTW Saar)
Prof. Dr.-Ing. Volker Ahrens (Nordakademie)
Prof. Dr.-Ing. Rudolf Bäßler (HS Rosenheim)
Prof. Uwe Dittmann (HS Pforzheim)
Prof. Dr. Hermann Englberger (HS München)
Prof. Dr. Wolf-Christian Hildebrand (VWI)
Prof. Dr.-Ing. Yvonne Leipnitz-Ponto (HS Ansbach)
Prof. Dr.-Ing. Andreas Merchiers (HS Bochum)
Prof. Gunter Olsowski (FH Vorarlberg)
Prof. Dr.-Ing. Dieter Pumpe (Beuth HS Berlin)
Prof. Alfred Schätter (HS Pforzheim)
Prof. Dr.-Ing. Burkhard Schmager (EAH Jena)
Prof. Dr. Christian Schuchardt (HS Bremen)
Prof. Dr. Matthias Werner (HTWG Konstanz)

Der Arbeitskreis tagt in der Regel drei- bis viermal im Jahr. Alle Mitglieder sind eingeladen, sich an der Weiterentwicklung zu beteiligen. Bei Interesse an einer Mitwirkung bitte eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!